Nickel in Tätowiermitteln


Ein Allergen, das unter die Haut geht
Nickel in Tätowiermitteln

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor der Verwendung nickelhaltiger Tätowiermittel. Denn auf Nickel reagieren viele Menschen allergisch. Nicht immer ist Nickel als Inhaltsstoff der Farbe ausgezeichnet, berichtet das BfR.

Schutzfunktion der Haut entfällt

Laut BfR ist Nickel in vielen Farben enthalten, die bei Tätowierungen oder Permanent-Make-Up zum Einsatz kommt. „Weil sich immer mehr Menschen ein Tattoo stechen lassen, ist zu erwarten, dass die Rate von Nickelallergien in den kommenden Jahren zunehmen wird“, erläutert BfR-Präsident Andreas Hensel gegenüber dem Ärzteblatt. Betroffene entwickeln krankhafte Hautveränderungen, die mit Ausschlägen und Juckreiz einhergehen. Die Allergie kann ein schweres Ausmaß erreichen, da die Haut als Schutzbarriere entfällt, wenn der Tätowierer die nickelhaltige Farbe direkt in die Haut einbringt.

Nickel nicht immer gekennzeichnet

Das Meiden von Nickel ist in der Praxis nicht einfach. Denn Nickel muss nicht einmal Bestandteil der Farbpigmente oder der Trägermittel sein. Nicht selten gelangt es als Verunreinigung während der Herstellung in die Farbe. In diesen Fällen ist Nickel dem BfR zufolge als Inhaltsstoff nicht erkennbar.

In kosmetischen Produkten darf Nickel bis auf Spuren nicht enthalten sein. Für Tätowiermittel ist der Einsatz von Nickel dagegen nicht einwandfrei reguliert. Das BfR rät, Nickel in Tätowiermitteln auf das geringstmögliche Maß zu beschränken. Dazu erarbeitet das BfR Kriterien für eine Sicherheitsprüfung von Inhaltsstoffen für Tätowierfarbe.

News

Ketamin als Stimmungsaufheller?
Ketamin als Stimmungsaufheller?

Kein Langzeiteffekt

Depressionen sind manchmal schwer zu behandeln. Große Hoffnungen wurden auf die Infusion von Ketamin gesetzt. Nun zeigt sich aber, dass diese Behandlung wahrscheinlich keinen Langzeiteffekt hat.   mehr

Antidiabetika schützen das Herz
Antidiabetika schützen das Herz

Verringertes Infarktrisiko

Menschen mit einem Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu versterben – auch bei guter Stoffwechselkontrolle. Einige Antidiabetika scheinen die Gefahr dafür jedoch zu verringern.   mehr

Teenager gegen Meningokokken impfen
Teenager gegen Meningokokken impfen

Weil sie besonders gefährdet sind

Neben Säuglingen sind vor allem Jugendliche gefährdet, sich mit Meningokokken zu infizieren. Deshalb hat die STIKO jetzt ihre Impfempfehlungen aktualisiert: Alle 12- bis 14-Jährigen sollen die Meningokokkenimpfung erhalten, unabhängig davon, ob sie schon vorher dagegen geimpft worden sind.   mehr

Auf Borstenhygiene achten
Auf Borstenhygiene achten

Keimfalle Zahnbürste

Regelmäßiges Zähneputzen soll Zahnfleisch und Zähne eigentlich gesund halten. Doch achtet man dabei nicht auf die Hygiene, wird die Zahnbürste zur Keimschleuder.   mehr

Wetterfühlige Knochen gibt’s nicht
Wetterfühlige Knochen gibt’s nicht

Mythos entkräftet

Bei feuchtem Wetter wird das Rheuma schlimmer – das hat schon die Großmutter gewusst. Und auch heutzutage klagen darüber viele Menschen, die an Erkrankungen von Knochen, Muskeln oder Gelenken leiden. Doch laut einer aktuellen Untersuchung gehören wetterfühlige Knochen ins Land der Phantasie - bis auf eine Ausnahme.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Marien-Apotheke
Inhaber Heinrich Hallatschek
Telefon 08341/9 78 40
E-Mail marien-apotheke@t-online.de