Verhütung mit Spirale


Auch für junge Frauen geeignet
Verhütung mit Spirale

Nur wenige junge Frauen in Deutschland verhüten mittels Spirale. Der Grund für die Zurückhaltung: Man befürchtet Schmerzen und Infektionen. Eine internationale Studie entkräftigt diese Vorurteile.

Angst vor Infektionen unbegründet

In Schweden verhütet jede vierte Frau mit der Spirale (Intra-Uterine Device = IUD), in Deutschland nur fünf Prozent der Frauen. Denn in Deutschland raten viele Ärzte jungen Frauen, die noch kein Kind bekommen haben, von der Spirale ab. Gefürchtet sind Infektionen der Gebärmutter oder der Eierstöcke, da Keime am Rückholfaden der Spirale entlang wandern könnten. Dass diese Angst unbegründet ist, zeigt eine aktuelle internationale Studie. Die Infektionsrate bei Anwenderinnen der Spirale ist nicht höher als bei Frauen, die mit anderen Methoden verhüten. Möglicherweise stärken die Hormone in der Spirale sogar die natürliche Schutzbarriere am Eingang der Gebärmutter. „In den 70er- und 80er-Jahren wurden unter den damaligen Spiralen häufig Infektionen gesehen, die dann auch zur Unfruchtbarkeit geführt haben. Diese früheren Modelle werden längst nicht mehr verwendet“, erklärt Prof. Dr. med. Kai J. Bühling.

Beschwerden vergehen schnell

Das Einlegen der Spirale gilt als schmerzhaft, wenn Frauen noch nicht entbunden haben. Auch hier geben die Forscher Entwarnung. Denn die Beschwerden bessern sich meist schnell. „Die Spirale ist auch für junge Frauen eine probate Verhütungsmethode“, berichtet der Experte. Frauen können sich bei ihrem Frauenarzt über das Einsetzen der Spirale informieren. Anwenderinnen sollten regelmäßig Kontrolluntersuchungen wahrnehmen.

News

Vitamin D senkt Krebssterberate
Vitamin D senkt Krebssterberate

Nicht nur Knochenschutz

Vitamin D schützt nicht nur vor Osteoporose. Es verhindert auch Krebstodesfälle. Wieviele das bei einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D wären, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum vorgerechnet.   mehr

Befreiung von der Rezeptgebühr
Ein Medikament wird in der Apotheke eingescannt. In der Regel muss eine Rezeptgebühr bezahlt werden.

Bei Krankenkassen beantragen

Für Patient*innen mit häufigen Verschreibungen bedeuten die jährlichen Rezeptgebühren eine erhebliche finanzielle Belastung. Abhilfe verspricht eine Zuzahlungsbefreiung von der Krankenkasse. Doch welche Voraussetzungen sind für eine Befreiung notwendig?   mehr

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Erkältungssäfte sicher anwenden
Erkältungssäfte sicher anwenden

Vergiftungsgefahr für Kleinkinder

Pseudoephedrin ist hilfreich bei Erkältungen, kann aber bei falscher Anwendung Vergiftungen verursachen. Eine Auswertung deutscher Giftinformationszentren zeigt: Besonders häufig betroffen sind Kinder unter sechs Jahren.   mehr

Lange Essenspausen bei Älteren
Lange Essenspausen bei Älteren

Gesund oder schädlich?

Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die Jahre schneller chronische Erkrankungen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Marien-Apotheke
Inhaber Heinrich Hallatschek
Telefon 08341/9 78 40
E-Mail marien-apotheke@t-online.de