Zu viel Salz schädlich für Kinder


Gesalzene Lebensmittel meiden
Zu viel Salz schädlich für Kinder

Gesalzene Lebensmittel meidenEin zur hoher Salzkonsum erhöht bei Kindern und Jugendlichen das Risiko für Bluthochdruck und Übergewicht. Sie sollten deshalb ihren Salzverzehr reduzieren, empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Salz erhöht Blutdruck

Eine Studie amerikanischer Forscher kam zu dem Ergebnis, dass eine zu hohe Salzaufnahme bei Kindern und Teenagern zu Bluthochdruck führt. Dies gelte vor allem bei übergewichtigen Kindern. Gleichzeitig steigert salzhaltiges Essen das Risiko, übergewichtig zu werden, wie eine aktuelle Studie des deutschen Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund ergab.

Sparsam salzen

Die Studienergebnisse überraschen nicht. Dass salzreiches Essen für Erwachsene gesundheitsschädlich ist, ist schon lange bekannt. Warum sollte es bei Kindern anders sein. Dennoch – Grenzwerte für den maximalen Salzverzehr gibt es in Deutschland für Kinder bislang nicht. Kinder- und Jugendärzte stimmen jedoch darüber ein, dass der Verzehr von Salz abnehmen sollte. „Fast Food, Knabbereien wie Chips und gesalzene Nüsse, viele Fertiggerichte, Wurst und Käse sind stark gesalzen. Deshalb sollten Kinder nicht überwiegend solche Nahrungsmittel verzehren und vermeiden, Gerichte zusätzlich zu salzen“, rät Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbands der BVKJ.

Salz ist in Form von Natrium (Na) und Chlorid (Cl) in Lebensmitteln enthalten. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigt ein Kind im Alter zwischen sieben und zehn Jahren etwa 0,46 Gramm Natrium und 0,69 Gramm Chlorid pro Tag. Das entspricht etwa einer Messerspitze Salz oder anders formuliert etwa einem Gramm Kochsalz (NaCl). „Produkte, die mit über 0,6 Gramm Natrium oder über 1,5 Gramm Kochsalz pro 100 Gramm gekennzeichnet sind, sollten Eltern meiden. Denn sie sind zu salzig“, empfiehlt der BVKJ.

News

Ketamin als Stimmungsaufheller?
Ketamin als Stimmungsaufheller?

Kein Langzeiteffekt

Depressionen sind manchmal schwer zu behandeln. Große Hoffnungen wurden auf die Infusion von Ketamin gesetzt. Nun zeigt sich aber, dass diese Behandlung wahrscheinlich keinen Langzeiteffekt hat.   mehr

Antidiabetika schützen das Herz
Antidiabetika schützen das Herz

Verringertes Infarktrisiko

Menschen mit einem Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu versterben – auch bei guter Stoffwechselkontrolle. Einige Antidiabetika scheinen die Gefahr dafür jedoch zu verringern.   mehr

Teenager gegen Meningokokken impfen
Teenager gegen Meningokokken impfen

Weil sie besonders gefährdet sind

Neben Säuglingen sind vor allem Jugendliche gefährdet, sich mit Meningokokken zu infizieren. Deshalb hat die STIKO jetzt ihre Impfempfehlungen aktualisiert: Alle 12- bis 14-Jährigen sollen die Meningokokkenimpfung erhalten, unabhängig davon, ob sie schon vorher dagegen geimpft worden sind.   mehr

Auf Borstenhygiene achten
Auf Borstenhygiene achten

Keimfalle Zahnbürste

Regelmäßiges Zähneputzen soll Zahnfleisch und Zähne eigentlich gesund halten. Doch achtet man dabei nicht auf die Hygiene, wird die Zahnbürste zur Keimschleuder.   mehr

Wetterfühlige Knochen gibt’s nicht
Wetterfühlige Knochen gibt’s nicht

Mythos entkräftet

Bei feuchtem Wetter wird das Rheuma schlimmer – das hat schon die Großmutter gewusst. Und auch heutzutage klagen darüber viele Menschen, die an Erkrankungen von Knochen, Muskeln oder Gelenken leiden. Doch laut einer aktuellen Untersuchung gehören wetterfühlige Knochen ins Land der Phantasie - bis auf eine Ausnahme.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Marien-Apotheke
Inhaber Heinrich Hallatschek
Telefon 08341/9 78 40
E-Mail marien-apotheke@t-online.de