Wieviel Bildschirm-Zeit ist ok?


Empfehlungen für Kinder und Jugendliche
Wieviel Bildschirm-Zeit ist ok?
mauritius images / Westend61 / Svetlana Karner

Smartphone, Spielekonsole, PC, Tablet oder Fernseher – Kinder und Jugendliche haben viele Gelegenheiten, vor dem Bildschirm zu sitzen. Je nach Alter sollten Eltern den Zugang aber konsequent beschränken.

Bildschirmzeit ans Alter anpassen

In Sachen Bildschirmzeit befinden sich Eltern oft in einem Zwiespalt: Einerseits machen sie sich Sorgen, dass die Bildschirmmedien ihren Kindern nicht gut tun. Auf der anderen Seite ist gerade in Stressmomenten die Verlockung hoch, die Kinder kurzzeitig vor einem Gerät zu „parken“. Je älter die Kinder werden, umso schwieriger wird es zudem, Verbote durchzusetzen.

Oft hilft es Eltern schon, wenn sie wissen, wie viel Zeit vor dem Bildschirm ok ist. Dazu machen Fachleute in einer extra konzipierten Leitlinie ganz konkrete Angaben:

  • ·         Kinder unter 3 Jahren sollten gar keine Bildschirmzeit haben.

  • ·         Kinder von 3 bis 6 Jahren dürfen 30 Minuten pro Tag vor dem Bildschirm verbringen

  • ·         Kinder von 6 bis 9 Jahren haben 30-45 Minuten Bildschirmzeit – zusätzlich zu den Zeiten, die sie für die Schule vor dem PC verbringen.

  • ·         Kinder von 9 bis 12 Jahren sollten nicht mehr als 60 Minuten vor den Bildschirm und das Internet nur unter Aufsicht nutzen.

  • ·         Jugendliche von 12 bis 16 Jahren können ihre Bildschirmzeiten auf bis zu 2 Stunden ausweiten, ab 21 Uhr sollte aber Schluss sein.

Langfristige Folgen nicht unterschätzen

Überschreiten Kinder und Jugendliche die empfohlenen Bildschirmzeiten, kann das langfristig schädlich sein. Folgen sind zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten, schlechtere Schulleistungen sowie Schlafstörungen. Zudem kommt es immer wieder vor, dass Kinder und Jugendliche regelrecht süchtig werden, zum Beispiel nach Computerspielen.

Eltern als Vorbilder bei der Mediennutzung

Damit die Begrenzung der Bildschirmzeit klappt, müssen Eltern auch streng mit sich selbst sein. Bildschirmmedien sollten zum Beispiel nicht als Belohnung, zur Beruhigung oder zur Ablenkung eingesetzt werden. Zudem sollten die Eltern die Mediennutzung begleiten und das Gesehene immer wieder mit ihren Kindern besprechen. Und nicht zuletzt: Kindern lernen durch Nachahmen. Wenn die Eltern selbst viel Freizeit vor dem Bildschirm verbringen oder häufig aufs Handy schauen, lässt sich der eingeschränkte Medienkonsum nur schwer vermitteln.

Quellen:

News

Stillen: Am besten 12 Monate lang
Stillen: Am besten 12 Monate lang

Gut für Mutter und Kind

Stillen ist gut für Mutter und Kind. Eine neue Leitlinie fasst die wichtigsten Empfehlungen rund ums Stillen zusammen.   mehr

Alarmzeichen bei Rückenschmerzen
Alarmzeichen bei Rückenschmerzen

Nachts oder von Fieber begleitet

Rückenschmerzen sind weit verbreitet – und zum Glück meist harmlos. In manchen Fällen können allerdings ernste Erkrankungen dahinterstecken. Bei bestimmten Warnzeichen sollte man zügig eine Arztpraxis aufsuchen.   mehr

10 Tipps fürs Wandern im Alter
10 Tipps fürs Wandern im Alter

Richtig planen!

Wandern ist ein wahrer Jungbrunnen: Es tut Herz und Gehirn gut, bessert Haltung und Trittsicherheit und baut Stress ab. Das gilt auch für ältere und alte Menschen. Damit sie von den Vorteilen des Wanderns profitieren, sollten einige Regeln beachtet werden.   mehr

Alleskönner für den perfekten Teint
Alleskönner für den perfekten Teint

Pflegt, schützt und verschönt

Sie nennen sich BB-, CC- oder DD-Cremes und gelten als Alleskönner in der pflegenden Gesichtskosmetik. Doch was steckt eigentlich in den Cremes, und, vor allem: Was leisten sie wirklich?   mehr

Abnehmen mit Protein
Abnehmen mit Protein

Realität oder Mythos?

Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen.  Stimmt´s?Einfluss auf Sättigung   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Marien-Apotheke
Inhaber Heinrich Hallatschek
Telefon 08341/9 78 40
E-Mail marien-apotheke@t-online.de